haus der musik

Haus der Musik

Entwickle einen Ort, an dem musikalische Darbietungen verschiedener Genres gleichzeitig stattfinden können. Es sollen drei Säle mit unterschiedlichem Charakter und unterschiedlicher Größe geschaffen werden, die alle über eine gemeinsame Infrastruktur verfügen. Das Haus der Musik ist als barrierefreier Veranstaltungsort konzipiert und fördert Interaktion und Inklusion. Die Lage zwischen Straßen und Bahngleisen erzeugt durch die Bewegung um das Ensemble ein ständig wechselndes Zusammenspiel und eine dynamische Spannung zwischen den beiden versetzten Baukörpern. Am Schnittpunkt der Rheinachsen und der orthogonal verlaufenden Hohenzollernbrücke markiert das Gebäude einen akzentuierten Endpunkt des Konrad-Adenauer-Ufers. Die freistehende Platzierung des Konzertsaals, unabhängig von der heterogenen Umgebung, lässt ihn innerhalb der städtischen Landschaft besonders eigenständig, markant und kraftvoll erscheinen. Der Wunsch nach einem niedrigschwelligen Musikhaus ohne Hierarchien wird durch die Anordnung der Säle um ein gemeinsames, forumartiges Foyer realisiert. Um maximale Lesbarkeit der Säle in der Stadtsilhouette sowie ein kompaktes Bauvolumen zu gewährleisten, befinden sich alle Künstlerbereiche im Sockel des Gebäudes. Die Struktur ist von einer doppelten Reihe aus weißen Sichtbetonstützen umschlossen. Die strenge vertikale Fassadenstruktur gewinnt durch die Bewegung um das Gebäude Dynamik. Geschichtet, transparent, aber nicht sofort durchschaubar, einfach und klar strukturiert, mit hoher Funktionalität sowie zurückhaltender, feiner Eleganz, fügt sich der Konzertsaal nahtlos in den Kölner Stadtraum ein. Er bereichert die Stadt als neuer Begegnungsort, Ort kultureller Vielfalt und Musikzentrum für alle.

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